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Wer einen Ausbildungsplatz sucht, muss Gas geben!

Elf Jugendliche der Caspar von Zumbusch Schule in Herzebrock-Clarholz haben das verstanden und haben Anlauf genommen...

In einem Vorbereitungsworkshop, der von pro Wirtschaft GT organisiert worden ist, haben sich die Jugendlichen am Donnerstag, den 29. Mai auf ihren Unternehmensbesuch bei Rippert Anlagentechnik in Herzebrock-Clarholz im Zuge des BINGO-Erlebnistages am 5. Juni eingestimmt.

Was gehört noch einmal zu einer Bewerbung?

Was macht eine Bewerbung zu einer guten Bewerbung?

Übergangscoach Katja Hahn, die den Schülerinnen und Schülern der Caspar von Zumbusch Schule in Sachen Übergang Schule Beruf zur Seite steht, betont, dass das A und O einer guten Bewerbung die Kontrolle ist: "Wenn man das selbst geschrieben hat, sieht man die Fehler irgendwann nicht mehr. Lasst auf jeden Fall noch mal jemanden drüberlesen." Fehlerfrei, vollständig und vorbildlich soll sie sein die Bewerbung, die dann auch genau an den richtigen Ansprechpartner geht und nicht einfach nur an "Sehr geehrte Damen und Herren".

Und das Unternehmen:

Was um Himmels willen ist Oberflächen- und Entstaubungstechnik?

Was erwartet das Unternehmen von den Bewerbern?

Wie stelle ich mich gut dar?

All diesen Fragen wurde in der eineinhalbstündigen Veranstaltung nachgegangen. Manchmal wurde erklärt, es wurde gemeinsam nach Beispielen gesucht und auch richtig echt geübt. So wurde Anna Bella Heinemann, Ehemalige Mitarbeiterin der pro Wirtschaft Gütersloh für das Standortmarketing, mit festem Händedruck und einem überzeugten: "Guten Tag Herr Dally " im Rollenspiel zum Thema Begrüßung angesprochen und fand das genau richtig. Denn die Jugendlichen sollten sich schon mal in die Situation versetzen, wenn Herr Dally aus der Fertigung bei Rippert leibhaftig vor ihnen steht.

Frank Börgerding, Leiter des Jugendzentrums Klein Bonum,  richtet die Jugendlichen im wahrsten Sinne des Wortes auf: "Setzt euch gerade hin, wer sich rumlümmelt sieht aus, als ob er desinteressiert ist. Wer in der ersten Reihe steht, wird eher wahrgenommen als jemand, der in der zweiten Reihe steht."

Um herauszufinden, was sie bei Rippert erwartet, nutzten die Jugendlichen das Internetcafé des Jugendzentrums, um sich schlau zu machen. In kleinen Gruppen suchten sie nach bestimmten Informationen. Sie einigten sich, wer die Ergebnisse im Plenum vorträgt und berichteten dann ihren Mitschülern, was sie gefunden haben, aber auch, welche Fragen geblieben sind. Diese nehmen sie dann mit ins Unternehmen und klären sie vor Ort.

Die elf Jugendlichen nehmen den Schritt in die Ausbildung ernst. Nach dem Unternehmensbesuch beim BINGO-Tag heißt es Bewerbungen schreiben und dann abwarten. Frank Börgerding ermahnt: "Ruft nicht sofort beim Unternehmen an, wenn ihr eure Bewerbung in die Post gesteckt habt. Gebt dem Unternehmen drei Wochen Zeit, um zu reagieren, dann fragt nach. Wenn es einen Termin für den Bewerbungsschluss gibt, ruft natürlich nicht vor diesem Termin an!"

Eines ist klar: Alle Teilnehmer sind aufgeregt und versprechen sich viel vom BINGO-Tag. Sie wollen alles richtig machen und auch nicht vor Aufregung Fehler machen.

Das Team der prowi drückt die Daumen! Wir werden weiter berichten.

Hier geht es zur Pressemitteilung zum BINGO-Tag.

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