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Wer nicht innoviert, verliert!

Diese Aussage traf Ulrich Berens, Geschäftsführer der CB Chemie und Biotechnologie GmbH am 7. Juli 2008 auf der Informationsveranstaltung zu dem neuen Förderprogramm für den Mittelstand der Bundesregierung.

Über 50 Gäste kamen auf Einladung der pro Wirtschaft GT in die Räumlichkeiten des Unternehmens CB Chemie an den Berensweg, um sich über das neue "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ZIM" zu informieren. Es war die erste Veranstaltung dieser Art in Deutschland seit dem Auftakt des ZIM am 1. Juli 2008.

In seiner Begrüßung stellte Ulrich Berens die große Bedeutung von Innovationen für sein Unternehmen heraus: "Innovationen drehen eine Firma vollständig um. Wir haben uns beispielsweise von der Chemie zur Biotechnologie bzw. Mikrobiotechnologie entwickelt. Entsprechend der neuen Aufgaben müssen auch die Mitarbeiter entwickelt werden. Ferner sind sowohl die Produktion als auch der Vertrieb auf das neue Geschäftsfeld abzustimmen. Dennoch, wenn man nicht innovativ ist, verliert man.", so die Schlussfolgerung von Ulrich Berens.

Catrin Schürer, Prokuristin bei CB Chemie, schilderte eindrucksvoll am Beispiel des biologischen Teilereinigers "Bio Circle" wie eine Produktentwicklung mit Unterstützung eines Förderprogramms ablaufen kann und welche Vorteile für das eigene Unternehmen sich aus der Inanspruchnahme des Förderprogramms ZIM ergeben. So könne sich jeder Partner auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Zudem werde die Entwicklungszeit deutlich verkürzt, da man an den zuvor selbst erstellten Zeitplan gebunden sei. "Ohne diesen äußeren Druck als Treiber geht die Entwicklung neuer Produkte im Tagesgeschäft schnell unter", so Catrin Schürer. Bei der Beantragung greift CB Chemie auf die Unterstützung eines unabhängigen Beraters zurück. Auch dies sei aus Sicht von Catrin Schürer nützlich, da entsprechende Berater aufgrund ihrer Erfahrung wertvolle Ratschläge bei Antragsformulierungen geben könnten und auch entsprechende Abgabetermine für Berichte, etc. im Auge hätten.

Dr. Klaus Sprung, Mitarbeiter des Projektträgers AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V.) stellte das neue Förderprogramm ZIM inhaltlich vor. Zielgruppe seien insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen bis 250 Mitarbeiter. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischen Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Wesentliche Verbesserungen gegenüber den Vorläufern des neuen Förderprogramms sind die Erhöhung der Fördersätze, der Wegfall der Begrenzung der maximalen Zuwendungen je Unternehmen bei Mehrfachnutzung des Programms, die Möglichkeit der Beantragung von Verbundprojekten bis zu 2.000.000 Euro etc.

Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der pro Wirtschaft GT über die Initiative der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Innovationsfreude der hiesigen Unternehmen zu stärken: "Wir möchten den mittelständischen Unternehmen Möglichkeiten vorstellen, die Risiken bei Innovationsprozessen zu minimieren. Das ist unser Beitrag auf dem Weg zu unserer Vision, dass der Standort Kreis Gütersloh einer der innovativsten Kreise in Deutschland werden soll. Insbesondere solche Veranstaltungen tragen dazu bei."

Die pro Wirtschaft GT unterstützt Unternehmen bei der Erarbeitung Ihres Förderantrags und begleitet sie bei dem Genehmigungsprozess. Ansprechpartnerin bei der pro Wirtschaft GT ist Dr. Andrea Kaimann.

Der Vortrag von Dr. Klaus Sprung, AiF, steht hier zum Herunterladen bereit.

 

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