
Am Montag, 06. Juli 2009 überbrachte Innovationsminister Pinkwart die Genehmigung für den neuen Standort der Fachhochschule Bielefeld. Das was jetzt noch erwartet wird sind die Bewerbungen der zukünftigen Studierenden.
In der ehemaligen Druckerei Flöttmann in Gütersloh sollen ab August 2010 jeweils 35 Studierende in den praxisorientierten Studiengängen Mechatronik/ Automatisierung und Wirtschaftsingenieurwesen Platz finden. Dazu haben der Kreis Gütersloh, die Stadt Gütersloh, die pro Wirtschaft GT, der Unternehmerverband Kreis Gütersloh e.V., die Fachhochschule Bielefeld und das Verler Unternehmen Beckhoff Automation beigetragen.

Wie Hans Beckhoff (Geschäftsführer Beckhoff Automation), Landrat Sven-Georg Adenauer, Rektorin Beate Rennen-Alhoff, Güterslohs Bürgermeisterin Maria Unger und Minister Andreas Pinkwart zu dem Ereignis stehen erfahren Sie hier.

Der Landrat Sven-Georg Adenauer hatte an diesem Tag schon die Gelegenheit genutzt, um den neuen FH-Studienort bekannt zu machen: " Ich habe heute Morgen beim Schützenfest schon mal für den Studienort und die Studienfächer geworben."

Die Bürgermeisterin Maria Unger sagte in ihrer Ansprache, dass die Förderung des Projektes von dem Rat einstimmig beschlossen wurde."Gütersloh steht hinter den Fachhochschulplänen" und ergänzte, dass das ein wichtiger Tag für Gütersloh sei und bedankte sich bei Minister Pinkwart.

" Eigentlich könnte es hier ja sofort losgehen", sagte Minister Pinkwart. Wichtig für Deutschland sei, dass die Schulen und die Hochschulen auf ein höheres Niveau kommen und dabei die Ausbildung sowohl akademisch, wie auch betrieblich gebunden ausgebaut wird. Der Studienort Gütersloh könnte mit Mitteln des Hochschulspakts II unterstützt werden. Vom Jahr 2011 bis 2017 werden ca. 2 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, die vor allem zur Förderung von Hochschulen vorgesehen sind.

Unternehmer Hans Beckhoff betonte die Bedeutung des FH-Standortes für Gütersloh: "Mit dem Gütersloher FH-Standort wird die Abwanderung der jungen Elite aus dem Kreis nicht nur gestoppt. Ihr Zuzug kann beginnen."

Professor Dr. Beate Rennen-Allhof betonte wie wichtig die Beteiligung der Unternehmen aus der Region an der Studiengänge sei. So werden die "akademischen Lehrlinge" während der so genannten Praxisphase in den Unternehmen wie gewerbliche Lehrlinge bezahlt. Damit sollen gute Fachkräfte an den Betrieb gebunden werden.