Ein Kurzüberblick über die Geschichte der europäischen Gemeinschaft von ihren Anfängen bis Heute.
1951: Erstmals werden Anstrengungen unternommen das Wirtschaftsleben (eines Teiles) von Europa zu vereinheitlichen. Frankreich, Deutschland, Italien und die Beneluxstaaten gründen die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (auch EGKS oder kurz: "Montanunion") genannt.
1957: Mit der Ratifizierung der Römischen Verträge schreitet die europäische Integration mit der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) weiter voran.
1967: Vereinigung der drei Gemeinschaften, seitdem ist von Europäischen Gemeinschaften (EG) die Rede.
1968: Mit der Verwirklichung der Zollunion werden alle Zölle zwischen den Mitgliedsstaaten abgeschafft und ein gemeinsamer Zolltarif für den Handel mit Drittstaaten vereinbart.
1995: Mit Inkrafttreten des Schengener Abkommens werden die Personenkontrollen an den Binnengrenzen abgeschafft.
1993: Die Struktur, Organisation und Ausrichtung der Europäischen Union wird beschlossen. Die EU versteht sich nicht mehr nur als Wirtschaftsgemeinschaft, sondern bekennt sich auch zu gemeinsamen Werten.
1997: Im Vertrag von Amsterdam verpflichten sich die Mitgliedsstaaten zu engerer Zusammenarbeit und Reformieren die Verfahrenswege in den Institutionen.
2000: Im Vertrag von Nizza werden erneut Reformen der EU-Institutionen beschlossen. Darüber hinaus proklamiert die EU eine europäische Charta der Grundrechte.
2002: Zwölf Mitgliedsstaaten führen den Euro als gemeinsame Währung ein.
2007: Slowenien tritt der Währungsunion bei.
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Nikola Weber
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