Das Wort Garantie kommt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie "sicherstellen". Garantien spielen häufig bei Kaufverträgen eine Rolle. Dann verpflichtet sich einer der Vertragspartner (der Verkäufer) zu einer bestimmten Handlung oder Übernahme eines Schadens. Entweder kann der Verkäufer den Schaden ersetzen oder aber nachbessern. Nachbessern heißt dann, dass er zum Beispiel einen kaputten Wecker kostenlos repariert, sollte dieser ohne deine eigene Schuld in einem bestimmten Zeitraum nach dem Kauf kaputt gehen. Meistens ist den Produkten ein Zettel beigelegt, wie lang dieser Zeitraum ist. Die Garantiezeit beginnt mit dem Kaufdatum. Also ist es immer besser den Kassenzettel zubehalten, um dann nachweisen zu können, dass man einen Garantieanspruch hat.
GmbH ist eine Abkürzung für eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Das erklärt schon einmal woher die Buchstaben kommen und warum einige groß und andere klein geschrieben werden. Aber das ist lange noch nicht alles. Eine GmbH ist eine Rechtsform. Wenn man ein Unternehmen gründet, muss man sich für eine der verschiedenen Rechtsformen entscheiden. Mit der Wahl kann man ein wenig beeinflussen, welche Gesetze man beachten muss, wenn man wirtschaftlich handelt.
Das Besondere an der GmbH ist die beschränkte Haftung: Wenn ein Unternehmen eine Rechnung bekommt, zum Beispiel eine Telefonrechnung, dann muss diese Rechnung natürlich auch bezahlt werden. Wenn im Moment in dem Unternehmen kein Geld für diese Rechnung übrig ist, muss bei unbeschränkter Haftung der Unternehmensinhaber diese Rechnung aus seiner eigenen Tasche bezahlen. Wenn er das nicht kann, muss er mit seinem Privatvermögen dafür haften. Dann kann es sein, dass er sein Auto verkaufen muss, oder sein Haus, usw. Bei der beschränkten Haftung braucht der Unternehmer dies nicht zu tun. Dann wird zwischen dem Privatbesitz des Unternehmensinhabers (sein Auto) und dem Firmenbesitz unterschieden. Das ist doch super. Warum sind dann nicht alle Unternehmen eine GmbH? Nun die Anmeldung einer GmbH ist sehr teuer. 25.000 Euro um genau zu sein. Und weil viele Gründer dieses Geld nicht auf dem Konto haben, gibt es neben der GmbH eine ganze Menge anderer Rechtsformen.
Betriebe werden oft in Klein-, Mittel- und Großunternehmen eingeteilt. Aber wann ist denn ein Unternehmen groß? Die Einordnung ist nicht so einfach und die Kriterien für ein Großunternehmen sind von Branche zu Branche verschieden.
Man kann sich bei der Einteilung aber nach bestimmten Zahlen richten, denn die sind am besten vergleichbar. Zur Einteilung der Unternehmen schaut man sich zum Beispiel an, wieviele Mitarbeiter in dem Unternehmen arbeiten. Wenn es mehr als 500 sind, ist das Unternehmen schon mal ziemlich groß. Dann schaut man sich auch die Bilanzsumme an. Die Bilanzsumme gibt grob gesagt an, wieviel Geld in dem Unternehmen steckt. Hier ist die Grenze 50.000.000 Euro. Und außerdem schaut man sich den Jahresumsatz an, also die Geldsumme, die das Unternehmen durch den Verkauf ihrer Produkte verdient hat. Wenn das mehr als 50.000.000 Euro ist, ist das Unternehmen auch ein Großunternehmen. Großunternehmen sind aber eher selten. In der Europäischen Union sind gerade einmal 1% der Unternehmen Großunternehmen.